Die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) wurde am 07.08.1952 auf Vorschlag der SED, nach sowjetischem Vorbild, gegründet und sollte die Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr auf ihren Wehrdienst vorbereiten. Eine Mitgliedschaft in der GST wurde danach aber meist auch weitergeführt. Ab 1956 wurde die Koordination dieses Verbandes durch das Ministerium für Nationale Verteidigung sichergestellt.
Hier konnten die Jugendlichen ihre Führerscheinprüfung für Motorrad, Auto und LKW ablegen sowie Prüfungen im Tauch-, und Seesport oder Fallschirmsprung. Diese kostenlosen Angebote sorgten für einen starken Mitgliederzuwachs. Zum Ende der DDR waren etwa 670.000 Mitglieder in der GST.
Das Ausbildungsprogramm war insgesamt auf mögliche spätere Verwendungen wir Kraftfahrer, Taucher, Pilot ... ausgerichtet. Die ehemaligen Teilnehmer in der Gesellschaft für Sport und Technik waren nach dem zweijährigen Ausbildungsprogramm bereits sehr gut vorausgebildet.
Auch der Wehrunterricht in den Schulen wurde von Angehörigen der GST geplant und durchgeführt. Während die weiblichen Schüler sich meist am Sanitätsdienst orientierten, aber auf Wunsch auch bei der aktiven Wehrausbildung teilnehmen konnten, stand für alle anderen Teilnehmer ausnahmslos Gelände,- und Schießausbildung, politische Bildung, Exerzierübungen usw. auf dem Plan. ........
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